Gutes tun tut gut – Mit kleinen Gesten nervenaufreibende Stressfaktoren reduzieren

von | Dez 13, 2020 | #mehrHINTERGRUND, Textbeitrag

Weihnachten steht vor der Tür, keiner weiß so richtig wie das dieses Jahr gut organisiert werden kann und weitere Einschränkungen sorgen zunehmend für ein latentes Gefühl von Unbehagen und Unsicherheit, was auch leicht in Stress ausarten kann.

Wie fühlt es sich für Sie an, gestresst zu sein? Nehmen Sie sich ruhig einen Augenblick Zeit und denken Sie darüber nach, wann Sie das letzte Mal gestresst waren und was der Auslöser dafür war. Unser Körper sendet uns klare Signale, die in stressbedingten Situationen ganz unterschiedlicher Natur sein können. Kopfschmerzen, ein verspannter Nacken, Panik oder Unterzuckerung sind dabei nur einige der Symptome, mit denen unser Körper uns signalisiert: Stop! Genau dann ist der Zeitpunkt gekommen, um innezuhalten und sich ganz bewusst zu fragen: Wie kann ich Stress am besten vermeiden?

Hierauf gibt es zwar leider keine eindeutige Antwort – dennoch haben wir in unserem #mehrWERT-Artikel ein paar kleine aber wirkungsvolle Tricks zusammen gestellt mit denen Sie Stressfaktoren wie Zeitdruck, Angst oder Unmut begegenen können. Ein schöner Nebeneffekt: Während Sie nervenaufreibenden Stress abbauen, können Sie Ihren Mitmenschen und sich selbst bereits mit kleinen Gesten etwas Gutes tun.

1. Achtsamkeit lernen: Gehen Sie achtsam mit sich um und versuchen Sie, schwierigen Situationen mit Zuversicht und Gelassenheit zu begegnen. Wussten Sie, dass Ihnen Ihr Alltag unzählige Möglichkeiten bietet, Achtsamkeit zu trainieren und zugleich gelassener und ruhiger auf Ihre Umwelt zu reagieren? Nehmen Sie Ihre Umgebung dazu ganz bewusst wahr und fokussieren Sie sich in stressigen Situationen auf Dinge oder Tätigkeiten, die Ihnen jeden Tag Freude bereiten und Sie zugleich beruhigen und erden.

2. Hilfsbereitschaft zeigen: Hilfsbereitschaft sorgt für positive Emotionen – und die können Sie in stressigen Situationen gut gebrauchen. Wissenschaftler vermuten, dass ein hohes Maß an prosozialem Verhalten dazu führt, von sich selbst abzulenken und das eigene, in diesem Fall gestresste, System herunterzufahren. Die Nähe zu anderen Menschen sorgt dann dafür, dass wir Hormone ausschütten, die den Stressreaktionen unseres Körpers entgegenwirken. Auch wenn persönlicher Kontakt im Moment schwierig ist, reicht es vielleicht auch schon, während der schier endlosen Onlinemeetings der Kollegin ein nettes Kompliment zu machen oder etwas lustiges einfließen zu lassen. Wie so oft gilt also: Es sind die kleinen Dinge im Leben, auf die es ankommt!

3. Für Auszeiten sorgen: Ihr Terminkalender platzt momentan aus allen Nähten? Dann sollten Sie sich für folgenden Termin unbedingt ganz besonders viel Zeit nehmen: Ihre persönliche Auszeit! Beschäftigen Sie sich zwischendurch ganz bewusst mit sich selbst und geben Sie Ihrem Körper die Chance, sich zu regenerieren und Kraft zu tanken. Ob Pilates in der Mittagspause, eine Tasse Tee und Ihr Lieblingsbuch nach Feierabend oder der Waldspaziergang – trauen Sie sich, sich treiben zu lassen!