In unserer schnelllebigen Zeit, die von Globalisierung und Digitalisierung geprägt ist, wechseln junge Arbeitnehmer den Arbeitgeber auffallend häufig und verbringen die Zeit am Arbeitsplatz nicht selten unmotiviert und antriebslos. Personalabteilungen und Recruitern ist die Thematik bekannt, weshalb sich in den letzten Jahren das werteorientierte Employer Branding als ein Teil der Unternehmensstrategie mehr und mehr etabliert hat.

Doch was ist Employer Branding eigentlich genau? In unserem heutigen #mehrWERT beschäftigen wir uns mit der Bedeutung und den Vorteilen der strategischen Maßnahme und schicken Sie mit drei Impulsen für die erfolgreiche Umsetzung eines werteorientierten Employer Brandings in die neue Woche. Los geht’s!

 

Immer wieder montags… möchten wir Sie, liebe Leser, informieren. Worüber? Über ganz unterschiedliche Themen, Perspektiven und Meinungen rund um das Thema Werte, verfasst und vertreten von ganz unterschiedlichen Menschen. Mit unserer Kolumne #mehrWERT möchten wir Sie jede Woche aufs Neue inspirieren, motivieren und aktivieren. Aufgearbeitet in verschiedenen, spannenden Formaten präsentieren wir Ihnen Menschen und ihre Geschichten, ihre Ansichten und Perspektiven – und laden Sie zu der interaktiven Gestaltung unseres gemeinsamen #mehrWERTs ein.

 

Was macht ein erfolgreiches Empolyer Branding aus? Für Lisa aus Hamburg ist das gute Verhältnis zu ihren Kollegen entscheidend. Während gemeinsamen Mittagspausen oder abendlichen Teamevents tauscht sie sich gerne mit den Kollegen aus anderen Abteilungen aus und lernt neue Mitarbeiter besser kennen. Die 28-jährige Marketing Managerin war bereits für mehrere Arbeitgeber tätig, hat es dort jedoch nie besonders lang ausgehalten. Mal stimmte das Verhältnis zu ihren Kollegen nicht, bei ihrem nächsten Arbeitgeber fehlte es ihr an Perspektiven und Aufstiegschancen und ihr letzter Job war schlichtweg unterbezahlt. Ihre Kollegen haben ähnliche Erfahrungen gemacht. In unserer schnelllebigen Zeit, die von Globalisierung und Digitalisierung geprägt ist, wechseln junge Arbeitnehmer den Arbeitgeber auffallend häufig und verbringen die Zeit am Arbeitsplatz nicht selten unmotiviert und antriebslos. Personalabteilungen und Recruitern ist die Thematik bekannt, weshalb sich in den letzten Jahren das werteorientierte Employer Branding als ein Teil der Unternehmensstrategie mehr und mehr etabliert hat.

Doch was ist Employer Branding eigentlich genau? In unserem heutigen #mehrWERT beschäftigen wir uns mit der Bedeutung und den Vorteilen der strategischen Maßnahme und schicken Sie mit drei Impulsen für die erfolgreiche Umsetzung eines werteorientierten Employer Brandings in die neue Woche. Los geht’s!

Ein Begriff mit großer Wirkung – was bedeutet Employer Branding?

Unter dem Begriff Employer Branding wird eine unternehmensstrategische Maßnahme verstanden, um neue Mitarbeiter zu gewinnen und bestehende Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden. Diese Prozesse basieren auf einer Unternehmensstrategie, in der die Unternehmenswerte festlegt sind. Diese Werte müssen nicht nur festgelegt, sondern auch kommuniziert und, noch viel wichtiger, von Führungskräften und Mitarbeitern gleichermaßen gelebt werden. Daraus ergibt sich schließlich ein Unternehmensprofil, anhand dessen sich Mitarbeiter, Geschäftspartner, Investoren und Kunden mit dem Unternehmen identifizieren können. Das Unternehmen kann sich somit als attraktiver Arbeitgeber am Markt platzieren und sich bestenfalls von Mitbewerbern abgrenzen. Was vielversprechend klingt, erfordert jedoch nicht nur die Implementierung eines externen Employer Brandings – auch intern sollten Unternehmen das Bewusstsein ihrer Mitarbeiter für die Unternehmenswerte stetig stärken.

Erfolgreiches Employer Branding – so funktioniert es:

  1. Intern- Die Zufriedenheit der eigenen Mitarbeiter stärken

Das interne Employer Branding bezieht sich auf die bestehenden Mitarbeiter eines Unternehmens. Diesen müssen die Unternehmenswerte vermittelt und vorgelebt werden, um so einen Anreiz zu schaffen, für eben jene Unternehmenswerte einzustehen und sich mit ihnen zu identifizieren. Im besten Fall stimmen einige der Unternehmenswerte sogar mit den persönlichen Werten der Angestellten überein. Durch eine klar definierte und kommunizierte Unternehmenskultur und dem Schaffen von motivierenden Anreizen wird so die langfristige Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen gefördert und die Fluktuationsrate gesenkt. Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, attraktive Vergütungsmodelle und Weiter- und Fortbildungsmöglichkeiten können Faktoren sein, die Mitarbeiter darin bestärken, ihr Unternehmen zufrieden und zuverlässig zu repräsentieren.

  1. Extern – Attraktive Bedingungen für potentielle Mitarbeiter schaffen

Um sich von Wettbewerbern abzugrenzen und engagierte und motivierte Mitarbeiter zu rekrutieren, gilt es, die Bekanntheit des Unternehmens zu steigern. Jobportale, Karrieremessen und die sozialen Netzwerke sind geeignete Plattformen, um das Unternehmensprofil lebendig und aktiv zu gestalten. Die besten Markenbotschafter sind in diesem Fall die eigenen, zufriedenen Mitarbeiter, die potentiellen Bewerbern das Unternehmen als empfehlenswerten Arbeitgeber vorstellen. Anhand von Portraits, Videobeiträgen oder Imagefilmen geben Sie Ihrem Unternehmen zudem ein Gesicht, bestehend aus den verschiedenen Menschen, die in dem Unternehmen tätig sind. Durch ein werteorientiertes externes Employer Branding verändert sich somit bestenfalls auch der Bewerberpool hinsichtlich Quantität und Qualität und erleichtert der Personalabteilung des Unternehmens die Auswahl geeigneter Mitarbeiter.

  1. Für Mehrwerte sorgen – Die positiven Auswirkungen eines guten Arbeitsklimas

Die Arbeit in einem Team zeichnet sich durch Werte wie Zuverlässigkeit, Flexibilität und Vertrauen aus. Insbesondere Vertrauen basiert auf persönlichen, zwischenmenschlichen Beziehungen. Insofern ist es wichtig, auch die Beziehungen zwischen bestehenden und neuen Mitarbeitern eines Unternehmens zu stärken. Teamevents, gemeinsame Mittagspausen und die Interaktion zwischen verschiedenen Teams schaffen eine vertraute Atmosphäre und ein kollegiales Miteinander. Ein positives Arbeitsklima erhöht zudem die Zufriedenheit und die Loyalität der Mitarbeiter und wirkt außerdem produktivitätssteigernd. Das erhöhte Engagement der Mitarbeiter, die Tag für Tag gerne für ihr Unternehmen tätig sind, gewährleistet durch eine verstärkte Leistungsbereitschaft schließlich vor allem auch die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens.

 

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