Ein Interview mit einer unserer Trainerinnen – der Organisations- und Personalentwicklerin Monika Schwab

Zur Person

Monika Schwab ist Expertin in Organisations- und Personalentwicklung. Die M.A. Diplom-Sozialpädagogin und erfahrene Führungskraft berät und begleitet der Konzeption bis zur Umsetzung mit Training und Coaching und Beratung bei organisatorischen Veränderungen.

Sie bringt ihre Expertise aus mehr als 15 Jahren aus Non-Profit und Profit Unternehmen mit ein. Mit innovativen Weiterbildungsansätzen, mit Erkenntnissen aus der Wissenschaft und aus ihren Ausbildungen im Change Management und Coaching berät Sie Führungskräfte bei Veränderungen und Herausforderungen.

Frau Schwab, welche Themengebiete behandeln Sie in Ihren Seminaren?

Meine Themenschwerpunkte liegen unter anderem im Bereich der Arbeitsmethoden und dem Qualitätsmanagement in Vereinen. Darüber hinaus biete ich auch Seminare zu den Themen Führung und Management an. Beispielsweise zum Thema Teamentwicklung, Kommunikations- und Konfliktmanagement wie auch Managementberatung für Vereine.

Ein weiteres Themenfeld, das in Vereinen zunehmend bedeutsamer wird, ist der Aspekt der Selbstführung. In dem Seminar „Für den Verein brennen, ohne dabei auszubrennen“ möchte ich Hilfestellungen und Methoden vermitteln, wie das Engagement neben den alltäglichen Pflichten gemeistert werden kann.

Warum sind Sie bei „Verein 3.0“ als Trainerin bzw. Referentin dabei?

Die Thematik – professionelle Führung auf Vereine zu übertragen ist spannend. Ich bin selbst Mitglied in einem Verein, dem Deutschen Alpenverein (DAV), und bin immer wieder begeistert, was dort durch Engagement und Ehrenamt geleistet wird. Die Vereinslandschaft ist ein echtes Kulturgut und muss unbedingt erhalten bleiben, dazu möchte ich natürlich gern beitragen.
Warum ist die Qualifizierung in gemeinnützigen Organisationen Ihrer Ansicht nach so wichtig?

Ich denke, es ist wichtig die Ehrenämtler in ihrer Begeisterung zu stärken. Durch gezielte Qualifizierungsangebote kann ein professionelleres Arbeitsniveau geschaffen werden, das wiederrum Arbeitserleichterung ermöglicht.

Hier sind wir auch beim Stichwort „Lebenslanges Lernen“. Neue Herausforderungen machen auch vor dem Ehrenamt nicht Halt, deshalb ist es auch hierbei notwendig sich kontinuierlich weiterzubilden. Ich sehe in dem Thema der Qualifizierung in gemeinnützigen Organisationen durchweg Positives. Für junge Menschen kann das Erlernte auch für den Einstieg ins Berufsleben hilfreich sein, da die professionelle Ausübung einer ehrenamtlichen Tätigkeit auch eine Qualifizierung für den Berufsalltag darstellen kann.